Kompatscher schweigt:

Salvinis Transitforderungen schaden Nord- und Süd-Tirol.

Der Landeshauptmannkandidat der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, bezeichnet die Transit-Äußerungen von Salvini, welcher heute den Brenner heimsucht, als Zumutung und Schaden für Nord- und Süd-Tirol. Salvini will die Nord-Tiroler Verkehrsbeschränkungen ─ die auch Süd-Tirol schützen ─ vor dem europäischen Gerichtshof zu Fall bringen, damit italienische Frächter zukünftig bei Tag und Nacht über die Brennerautobahn donnern können. Die verkehrsgeplagte Bevölkerung im Wipptal, Eisacktal und Etschtal käme damit endgültig unter die Räder. Es ist beschämend, dass Arno Kompatscher zu alledem schweigt. Er brüskiert damit den Tiroler Landtag, der sich einstimmig für die Maßnahmen ausgesprochen hat und läßt auch die Süd-Tiroler Bevölkerung im Stich, die im Verkehr erstickt.

Wir brauchen nicht noch mehr Verkehr, sondern endlich weniger Verkehr auf der Brennerautobahn. Fast 40 Prozent des gesamten Lkw-Verkehrs auf der Brennerautobahn ist reiner Umwegverkehr. Die Frächter nehmen kilometerlange Umwege in Kauf, weil der Brenner die billigste Transitroute ist.

Die Lega sitzt in Süd-Tirol in der Landesregierung. Warum fordert Kompatscher von der Lega nicht ein Einlenken in der Transitfrage und macht dieses Thema zur Koalitionsbedingung?

Die Lega muss sich entscheiden, wenn sie in Süd-Tirol weiterregieren will, kann sie nicht gegen die Interessen unseres Landes handeln, denn wer freie Fahrt für italienische Frächter auf der Brennerautobahn fordert und die Verkehrsbeschränkungen in Nord-Tirol bekämpft, schadet damit unserem Land.

Süd-Tirol braucht keinen Schweige-Arno, sondern einen Landeshauptmann, der sich für die Interessen unseres Landes und für die Gesundheit und Lebensqualität unserer Bürger einsetzt!

L.-Abg. Sven Knoll,
Süd-Tiroler Freiheit.

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