Recht auf Muttersprache

Schleichende Italianisierung beim Postamt Bruneck

Die Post in Bruneck wird immer italienischer… Eine Bürgerin aus Bruneck, die die Zustände am Postamt Bruneck gut kennt, hat der Süd-Tiroler Freiheit eine Beschwerde über die Zustände dort zukommen lassen.

Die Bürgerin berichtet: „Das Recht auf Gebrauch der deutschen Muttersprache beim Postamt in Bruneck ist definitiv gefährdet, da das einheimische zweisprachige Personal nun zunehmend von der Stadt abgezogen und aufs Land versetzt wird. Es gibt Tage, an denen in Bruneck ausschließlich einsprachige italienische Mitarbeiter die Schalter betreuen. Auch Neueinstellungen werden nur an einsprachige Italiener aus südlichen Provinzen vergeben. Einheimische zweisprachige Anwärter werden kategorisch abgewiesen mit der Begründung, bereits über genügend Personal zu verfügen. Die Leiterin des Postamtes Bruneck spricht ebenfalls nur Italienisch und hält die ihr unterstellten Beamten sogar dazu an, ausschließlich Italienisch untereinander sowie mit der Kundschaft zu sprechen. Viele ältere Kunden, die der zweiten Sprache nicht mächtig sind, weichen daher auf Postämter am Land aus, um dort in deutscher Sprache den Dienst in Anspruch nehmen zu können. Es hat den Anschein, dass man absichtlich die Italianisierung der Postämter vorantreiben möchte“.

Für die Süd-Tiroler Freiheit ist klar: „Es kann nicht sein, dass Menschen nicht mehr ins Postamt hineingehen können, weil sie dort nicht verstanden werden!“

Aufgrund der vielen Beschwerden bei der Post hat die Süd-Tiroler Freiheit einen Beschlussantrag im Landtag eingereicht, der die Übernahme des Postdienstes durch das Land vorsieht. Damit sollten solche Vorkommnisse dann endlich der Vergangenheit angehören.

Die Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit Pustertal,
Birgit Seeber Reichegger und Werner Straudi.

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