Einvernehmenskomitee

„Recht auf Gebrauch der Muttersprache muss uneingeschränkt gelten!“

Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Hannes Rabensteiner, wurde in der gestrigen Landtagssitzung mit 22 Ja-Stimmen in das Einvernehmenskomitee gewählt. Dieses Gremium ist verantwortlich für die Überwachung des Proporzes bei der Besetzung von Stellen bei der Bahn, Post und in anderen Bereichen. „Ich freue mich über die breite Zustimmung im Landtag und werde diese Verantwortung mit Bedacht übernehmen, um den Proporz zu wahren – eine der wichtigsten Säulen unserer Autonomie“, sagt Rabensteiner.

In allen staatlichen oder halbstaatlichen Einrichtungen in Süd-Tirol ist die Einhaltung des Proporzes verpflichtend. Das bedeutet, dass Stellen entsprechend dem Verhältnis der Sprachgruppen besetzt werden müssen. So kann den Bürgern unter anderem das Recht auf Gebrauch ihrer Muttersprache garantiert werden.

In der Vergangenheit wurden immer wieder Stellen ohne Beachtung des Proporzes vergeben. Immer häufiger beschweren sich Bürger darüber, dass sie in öffentlichen Einrichtungen nicht mehr in ihrer deutschen Muttersprache kommunizieren können. Rabensteiner möchte nun im Einvernehmenskomitee einen Beitrag dazu leisten, dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten.

Gleichzeitig ruft Rabensteiner alle Bürger dazu auf, an der derzeitigen Volksgruppenzählung teilzunehmen. Das Ergebnis dieser ist nämlich ausschlaggebend für die Vergabe von öffentlichen Arbeitsplätzen.

L.-Abg. Hannes Rabensteiner, Süd-Tiroler Freiheit

Deutsch, Einvernehmenskomitee, Hannes Rabensteiner, Landtag, Muttersprache, Proporz
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