Anfrage an Landesregierung

Wiedereinführung des Josefitages am 19. März als Feiertag

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Der Südtiroler Landtag hat in seiner Sitzung vom 14. April 2023 die „Wiedereinführung des Josefitages am 19. März als Feiertag“ beschlossen. Mit einer Anfrage an die Landesregierung möchten nun die Abgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit erfahren, welche Schritte seitdem unternommen wurden, um dem Beschluss Folge zu leisten und die Umsetzung des Josefitages als Feiertag voranzutreiben.

Die Wiedereinführung des Josefitages ist seit Langem eine Forderung der Süd-Tiroler Freiheit. Durch das Aushängen der Tiroler Fahnen wird ein sichtbares Zeichen gesetzt, um diesen Feiertag wieder bewusst zu begehen. „Die Bevölkerung bringt damit den Wunsch nach der Wiedereinführung dieses Tages als Feiertag sichtlich zum Ausdruck“, erklärt die Einbringerin der Anfrage Myriam Atz Tammerle.

Der Beschluss des Landtages sieht folgende Maßnahmen vor:

1. Die Einführung des Josefitages am 19. März für die öffentlichen Bediensteten innerhalb der nächsten 3 Jahre.

2. Die Fortführung von Gesprächen mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen, um den Josefitag als Feiertag flächendeckend in Süd-Tirol wieder einzuführen.

3. Die unmittelbare Prüfung mit Vertretern aus Kirche, Gesellschaft und Politik, wie ein lokaler Josefi-Feiertag gebührend begangen werden kann.

„Inzwischen ist fast ein Jahr vergangen, und es scheint, als hätte sich wenig getan, damit der Josefitag wieder ein Landesfeiertag wird“, bedauert Atz Tammerle. Auch im Regierungsprogramm der neuen Süd-Tiroler Landesregierung finde die Wiedereinführung des abgeschafften Josefitages keine Erwähnung. Um so dringlicher möchte die Süd-Tiroler Freiheit durch ihre Anfrage herausfinden, ob auch die neue Landesregierung nach wie vor die Wiedereinführung des Josefitages am 19. März als Feiertag in Süd-Tirol unterstützt.

L.-Abg. Myriam Atz Tammerle
Süd-Tiroler Freiheit

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