Antrag abgelehnt

Landesregierung gegen Gerechtigkeit bei Vergabe von WOBI-Wohnungen

Die Landesregierung aus Kompatscher, Ulli Mair und Co. sagen Nein zu weniger Nicht-Süd-Tiroler in WOBI-Wohnungen. „Süd-Tiroler Steuergeld wird also weiterhin dafür verwendet, um etwas zu finanzieren, wovon die Süd-Tiroler immer weniger haben“, kritisiert der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Hannes Rabensteiner.

Rund 40 Prozent der WOBI-Wohnungen werden an Personen vermietet, die nicht in Süd-Tirol geboren sind. Die Süd-Tiroler Freiheit hat deshalb dem Landtag ein Maßnahmenpaket vorgelegt, mit dem Ziel, dass WOBI-Wohnungen zuerst an Einheimische vermietet werden. Immerhin werden diese Wohnungen mit Steuergeldern der Süd-Tiroler Bevölkerung finanziert.

Das Maßnahmenpaket sah vor, dass die Vergabe Kriterien für WOBI-Wohnungen dahingehend abgeändert werden, damit in erster Linie Einheimische von diesen Wohnungen profitieren. Konkret beutet dies, dass WOBI-Wohnungen nach dem Anteil der Sprachgruppen in den Gemeinden vergeben werden sollen. Zudem soll der Einsatz von ehrenamtlich tätigen Personen honoriert und bei den Vergabe Kriterien für WOBI-Wohnungen berücksichtigt werden. Außerdem soll der Besitz von Ausländern in ihren Herkunftsländern gleich bewertet werden wie jener von Einheimischen. Nicht zuletzt sollen landesweit jungen Menschen Starterwohnungen zur Verfügung gestellt werden, in denen sie bis zum 35. Lebensjahr für die Dauer von 5 Jahren wohnen dürfen.

Alle Punkte wurden von der Mehrheit abgelehnt! Für Rabensteiner unverständlich: „Süd-Tiroler, die das Land wirtschaftlich und kulturell tragen, werden von der Politik immer weniger unterstützt! Auch wenn die Landesregierung einmal mehr Forderungen ablehnt, die den Einheimischen zugutekommen würden, werden wir dennoch nicht müde, uns im Landtag für Gerechtigkeit einzusetzen! Denn das ist unser Wählerauftrag und diesen erfüllen wir auch!“

Hannes Rabensteiner, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit

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