Bozen: Angriff mit Pflasterstein

Sprach- und Sicherheitsprobleme offengelegt

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Bozen: Angriff mit Pflasterstein

Sprach- und Sicherheitsprobleme offengelegt

Gestern Nachmittag kam es in Bozen zu einem brutalen Angriff, der schwerwiegende Fragen zur öffentlichen Sicherheit, zur Notrufabwicklung und zum Einsatzverhalten der Behörden aufwirft. Gegen 16.45 Uhr attackierte ein schwarzafrikanischer Mann vor dem Stadttheater einen anderen Ausländer mit einem Pflasterstein und schlug auch dann noch weiter auf ihn ein, als das Opfer bereits am Boden lag.

Eine Passantin, die den Vorfall beobachtet hatte, wählte sofort die Notrufnummer 112. „Ich habe in Deutsch geschildert, was gerade passiert war, doch nach kurzer Zeit sagte mir der Beamte zu dem ich durchgestellt wurde am Telefon: I don’t speak German, speak Italian. Da habe ich das Gespräch beendet, weil ich mich in der Notsituation in Italienisch nicht verständigen konnte“, berichtet die Augenzeugin. Kurz darauf wandte sie sich hilfesuchend an eine vorbeifahrende Carabinieri-Streife, nur rund 200 Meter vom Geschehen entfernt. Obwohl die beiden Beamten offenbar verstanden hatten, worum es ging, machten sie jedoch keinen Eindruck besonderer Eile. Anstatt mit Blaulicht und Sirene den Tatort so rasch wie möglich zu erreichen, warteten sie zunächst im dichten Verkehr am Kreisverkehr und blieben anschließend mehrere Minuten an einer roten Ampel stehen.

Der Vorfall verdeutlicht gleich mehrere Missstände: Zum einen wurde das gesetzlich garantierte Recht auf die Verwendung der deutschen Sprache im Behördenkontakt wieder einmal nicht gewährleistet. Zum anderen stellt sich die Frage, warum die Einsatzkräfte nicht mit der gebotenen Dringlichkeit reagierten, um dem Opfer schnellstmöglich Hilfe zu leisten. Darüber hinaus wird einmal mehr aufgezeigt, welcher Gefahr Bürger und Touristen in Bozen täglich im öffentlichen Raum ausgesetzt sind.

In Bozen und darüber hinaus gibt es ein zunehmendes Ausufern der Gewalt, die nach Beobachtungen und Berichten vielfach unter Beteiligung ausländischer Täter stattfindet. Häufig handelt es sich dabei um Konflikte zwischen Ausländern unterschiedlicher Herkunft, die jedoch im öffentlichen Raum ausgetragen werden und so auch die Sicherheit unbeteiligter Bürger gefährden.

Dieser Fall macht daher nicht nur sprachliche und strukturelle Defizite bei Notruf und Einsatzpraxis sichtbar, sondern unterstreicht auch die dringende Notwendigkeit, die Bevölkerung in Süd-Tirol besser zu schützen und entschieden gegen jede Form von Gewalt vorzugehen.

Süd-Tiroler Freiheit

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