Beschreibung:
Der Bahnhof Brixen befindet sich nach Aussagen von Fahrgästen in einem völlig unzumutbaren Zustand. Beschwerden bei den zuständigen Stellen, darunter Trenitalia, RFI und STA, haben bisher keine Verbesserung gebracht. Ein Bürger berichtet über die besonders kritischen Punkte:
• Eingangstüren
Vor rund einem Jahr wurden beide Eingangstüren ausgetauscht. Seitdem funktioniert der Schließmechanismus nicht mehr, die Türen bleiben dauerhaft offen. Dies führt zu massivem Zug, insbesondere im Winter. Angestellte vor Ort, darunter auch das Personal der Trafik, haben sich mehrfach beschwert. Trenitalia, andere Stellen und RFI wurden mehrfach informiert – bisher ohne jegliche Lösung. Das ist ein schlechter Witz und zeigt eindrücklich, wie schlecht die Abläufe funktionieren, wenn ein Land nicht einmal die Zuständigkeit für eine einfache Tür regeln kann. KURZ: Man ist nicht mal fähig innerhalb eines Jahres, die Reparatur der Türen abzuschließen!!
• WC-Anlagen
Die Toilettenanlagen sind eine Zumutung. Neben unzureichender Reinigung sind sie marode, veraltet und alles andere als zeitgemäß. Vandalismus wird offenbar toleriert, obwohl im selben Gebäude eine Polizeistation ist (Fotos der Toiletten im Anhang).
• Allgemeiner Zustand
Abends halten sich regelmäßig Personen im Bahnhof auf, die dort nicht hingehören. Sie verschlimmern die unhygienischen Zustände zusätzlich, sodass der Bahnhof noch ekelhafter wirkt als ohnehin schon. Die Geruchsbelästigung ist extrem, insbesondere in Verbindung mit den offenen Türen und der mangelhaften Belüftung. Für Fahrgäste und Personal entsteht so ein echtes Gesundheitsrisiko.
• Fehlende Reaktion und Priorisierung
Beschwerden an die STA dauern oft mehrere Wochen, bis sie überhaupt weitergeleitet werden. Das Türproblem besteht seit über einem Jahr ohne Lösung, obwohl zahlreiche Meldungen eingereicht wurden. Viele Missstände im Bereich Mobilität vermitteln den Eindruck, als stamme die Infrastruktur aus einem Entwicklungsland vergangener Jahrhunderte. Dies ist die Folge von fehlender Kompetenz, Gleichgültigkeit und falscher Besetzung von Schlüsselpositionen.
• Verhalten von Verantwortlichen
Das Verhalten von Verantwortlichen wie Alfreider ist problematisch: Statt sich um konkrete Missstände zu kümmern, lässt er sich bei öffentlichen Terminen mit Vertretern der RFI filmen und „schleimt“ vor ihnen herum. Auch hier wird deutlich, dass Prioritäten falsch gesetzt werden und dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen ignoriert bleiben. Und dann noch unsere neuen „Fachkräfte“‘, die alle drei Sekunden auf den Boden spucken und alles zumüllen, als Ergänzung zu den zwielichtigen Gestalten, unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Aber das ist ein Problem, das nicht nur den ÖPNV betrifft.




