Der neue Jahresfahrschein für öffentliche Verkehrsmittel in Süd-Tirol, „Fix365“, wurde mit großer medialer Euphorie eingeführt, doch in der praktischen Umsetzung zeigen sich erhebliche Schwächen, auf Kosten der Nutzer. Die Bezirksleitung der Süd-Tiroler Freiheit im Burggrafenamt fordert deshalb rasche Nachbesserungen, damit das digitale Abo-Modell verlässlich funktioniert und nicht zum täglichen Hindernis wird.
Zahlreiche Bürger aus dem Burggrafenamt haben sich an die Süd-Tiroler Freiheit gewandt und von unklaren Abläufen beim Kauf, technischen Schwierigkeiten bei der Nutzung der App, fehlender Sichtbarkeit des Abo-Status und vor allem vom überlasteten Kundendienst, der nur mit langen Wartezeiten erreichbar ist, berichtet. Besonders betroffen sind Familien mit Kindern, ältere Menschen und Pendler, die dringend auf einen funktionierenden Fahrschein angewiesen sind.
Die Bezirksleitung der Süd-Tiroler Freiheit Burggrafenamt fordert deshalb eine umfassende technische Überarbeitung der Fix365-App mit einer klaren, einfachen Bedienbarkeit für alle Altersgruppen, einen stark entlasteten und gut erreichbaren Kundendienst, faire Übergangsregelungen für jene, die durch die mangelhafte Einführung bereits benachteiligt wurden, sowie klare und transparente Informationen, die nicht nur digital, sondern auch analog zugänglich sind.
„Dass rund 100.000 Menschen registriert sind, ist ein Erfolg, doch Quantität darf nicht über Qualität hinwegtäuschen. Ein digitales System kann nur dann als Fortschritt gelten, wenn es zuverlässig, verständlich und für alle nutzbar ist!“ erklärt die Bezirksleitung der Süd-Tiroler Freiheit im Burggrafenamt. „Die Digitalisierung des öffentlichen Verkehrs ist richtig und notwendig. Doch es muss sichergestellt werden, dass es sich um ein System handelt, das den Alltag erleichtert, anstatt ihn zu erschweren.“
Bezirksleitung der Süd-Tiroler Freiheit im Burggrafenamt




