Ausländerprojekt sofort stoppen!

Wohnraum für junge Süd-Tiroler schaffen

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Ausländerprojekt sofort stoppen!

Wohnraum für junge Süd-Tiroler schaffen

Der am 14. Jänner auf Rai News veröffentlichte Bericht zur geplanten Verteilung von ausländischen Familien auf Süd-Tiroler Gemeinden bestätigt in aller Deutlichkeit die Kritik der Süd-Tiroler Freiheit. Zentrale Fragen sind ungeklärt, der Wohnraummangel wird offen eingeräumt und dennoch hält die Landespolitik an einem Projekt fest, welches die Lage weiter verschärft. Selbst der Präsident der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern weist darauf hin, dass nahezu alle Gemeinden betroffen sind, Informationen fehlen und Wohnungen dringend auch für Einheimische benötigt werden.

Gleichzeitig sollen die im Hotel Asterix in Bozen untergebrachten Ausländer-Familien bereits ab Sommer 2026 auf zahlreiche Gemeinden verteilt werden. Woher der Wohnraum kommen soll, bleibt unklar, denn in vielen Gemeinden herrscht bereits jetzt akuter Wohnungsmangel. Die Bevölkerung wird vor vollendete Tatsachen gestellt, während Bürgermeister händeringend nach Lösungen suchen.

Für die Süd-Tiroler Freiheit ist diese Vorgangsweise nicht hinnehmbar. Menschen von außerhalb sollen gratis Wohnungen zur Verfügung gestellt werden, während jährlich hunderte junge Süd-Tiroler das Land verlassen, weil sie sich das Wohnen und Leben hier nicht mehr leisten können.

Landtagsabgeordneter Sven Knoll erklärt dazu: „Wenn selbst offiziell bestätigt wird, dass Wohnungen für Einheimische dringend gebraucht werden, dann ist es schlicht unverantwortlich, gleichzeitig ein Projekt voranzutreiben, bei dem für Ausländer landesweit Gratis-Wohnungen gesucht werden. Damit verschärfe die Landesregierung bewusst ein Problem, das sie seit Jahren nicht in den Griff bekommt.“

Knoll fordert einen sofortigen Kurswechsel: „Dieses Projekt muss umgehend gestoppt werden. Es darf nicht sein, dass junge Menschen Süd-Tirol verlassen müssen, weil sie keine Wohnung finden oder sich das Leben hier nicht mehr leisten können, während das Land für andere kostenlos Wohnraum organisiert.“ Wenn schon öffentliche Gelder eingesetzt würden, dann müsse die Landesregierung endlich Maßnahmen ergreifen, um leistbaren Wohnraum für junge Einheimische bereitzustellen und zu finanzieren.

Wer die Zukunft Süd-Tirols sichern will, muss bei den Einheimischen ansetzen – alles andere ist verantwortungslos und kurzsichtig.

Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit

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