Zahlreiche Bürger berichten der Süd-Tiroler Freiheit über massiv überhöhte und offensichtlich fehlerhafte Stromrechnungen von Alperia, darunter Rechnungen von 2.500 Euro für einen Pensionisten und 35.000 Euro für einen Barbetreiber. Summen, die in keinem Verhältnis zum üblichen Verbrauch stehen. Teilweise wurden auch Rechnungen für Nachtragszahlungen für denselben Zeitraum mehrfach verschickt. Für Kunden mit Daueraufträgen ist die Lage besonders kritisch, da fehlerhafte Beträge womöglich bereits automatisch abgebucht wurden. Die Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Myriam Atz, fordert mittels einer Landtagsanfrage von der Landesregierung und der Alperia die Klärung derartiger Fälle.
„Es ist inakzeptabel, dass Bürger auf diese Weise verunsichert und finanziell belastet werden. Viele klagen zudem über chaotische und unverständliche Auflistungen in ihren Stromrechnungen“, erklärt Atz. „Wir brauchen sofortige Transparenz: Wer ist verantwortlich, wie konnte das passieren und wie werden Betroffene entschädigt?“ Außerdem fordert die Abgeordnete in ihrer Anfrage Auskunft über mögliche technische Fehler, Cyberangriffe oder Abrechnungsprobleme.
„Gerade für Kunden mit Daueraufträgen kann die Abbuchung eines falschen und enorm hohen Betrages existenzielle Folgen haben“, warnt Atz. „Hier muss Alperia schnell und unbürokratisch handeln, damit niemand durch fehlerhafte Abbuchungen in finanzielle Schwierigkeiten gerät!“
Zudem kritisiert die Süd-Tiroler Freiheit die hohen Strompreise: „Während die Bevölkerung auf eine angekündigte Reduzierung gehofft hat, steigen die Strompreise spürbar weiter“, so Atz.
Die Süd-Tiroler Freiheit wird die Angelegenheit weiterhin genau beobachten und fordert die Landesregierung auf, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit sich derartige Vorfälle in Zukunft nicht wiederholen.
Myriam Atz, Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit



