Im Zusammenhang mit den Faschingsfeierlichkeiten kam es am Abend des 12. Februar im Zentrum von Meran zu einem brutalen Gewaltexzess: Ein junger Mann wurde von vier ausländischen Tätern gezielt angegriffen und schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen attackierten die Täter ihr Opfer gemeinsam und mit brutaler Gewalt, nachdem der junge Mann im Rahmen des Faschings als Frau verkleidet unterwegs war.
Die im Krankenhaus durchgeführten Untersuchungen bestätigten die massive Gewalteinwirkung. Der junge Mann erlitt schwere Gesichtsfrakturen und musste stationär aufgenommen werden. Lebensgefährliche Hirnverletzungen konnten ausgeschlossen werden, die Verletzungen sind jedoch erheblich und bedürfen einer operativen Behandlung.
Dank der Auswertung von Videoüberwachungsaufnahmen konnten die Täter laut Informationen des Meraner Gemeinderates der Süd-Tiroler Freiheit, Hannes Widmann, inzwischen identifiziert werden. Die zuständigen Ermittlungsbehörden haben weitere strafrechtliche Schritte eingeleitet.
In diesem Zusammenhang fordert die Süd-Tiroler Freiheit ein scharfes Vorgehen, denn wer in Süd-Tirol Gewalttaten verübt, Bürger angreift und auf Menschen einschlägt, muss die volle Härte des Rechtsstaates zu spüren bekommen. Es braucht endlich ein konsequentes und entschlossenes Vorgehen gegen solche Täter – ohne falsche Rücksichtnahmen. Die Sicherheit und der Schutz der eigenen Bevölkerung müssen oberste Priorität haben.
Laut Hannes Widmann ist dieser Vorfall ein Angriff auf unsere Traditionen. Der Fasching steht seit jeher für Lebensfreude, Kreativität und gesellschaftliche Freiheit. Gewalt aufgrund von Verkleidung oder Auftreten ist in keiner Weise hinnehmbar.
Solche Zustände dürfen in Süd-Tirol keinen Platz haben. Sicherheit im öffentlichen Raum und der Schutz unserer Traditionen müssen oberste Priorität haben.
Hannes Widmann
Meraner Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit



