Kundgebung am Samstag

CasaPound, fangt bei euch mit der Remigration an!

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Kundgebung am Samstag

CasaPound, fangt bei euch mit der Remigration an!

Die Süd-Tiroler Freiheit verurteilt die für Samstag angekündigte Demonstration von „Remigrazione e riconquista“ vor dem Siegesdenkmal. Mit ihrem Aufmarsch versuchen Neofaschisten um CasaPound, berechtigte Anliegen für ihre Ideologie zu missbrauchen. Sie offenbaren dabei ein befremdliches Geschichtsverständnis. Sie sollten am besten bei sich selbst mit der Remigration beginnen.

Zur Erinnerung an CasaPound: Vor dem Ersten Weltkrieg war Süd-Tirol nahezu ausschließlich deutsch- und ladinischsprachig. Italienisch war für gerade einmal drei Prozent der Bevölkerung die Muttersprache. Erst der Faschismus und die Nachkriegspolitik Italiens führten durch gezielten Massenzuzug aus dem Süden zu einer grundlegenden Veränderung der Bevölkerungsstruktur. Was also wollen die Neofaschisten „zurückerobern“? Der Begriff „riconquista“ entlarvt ein Geschichtsbild, das historische Fakten ausblendet. Dass die Demonstration ausgerechnet vor dem Siegesdenkmal stattfindet, spricht Bände.

Durch die selbsternannten „Faschisten des dritten Jahrtausends“ werden zudem legitime und wichtige Anliegen diskreditiert. Forderungen wie die sofortige Abschiebung straffällig gewordener Ausländer, die rasche Rückführung von Migranten ohne gültigen Aufenthaltstitel oder die Schaffung von Anreizen für eine freiwillige Rückkehr in die Herkunftsländer werden durch CasaPound und Co. belastet.

Für die Süd-Tiroler Freiheit ist klar: Die wahren Patrioten sind am Samstag nicht vor dem Siegesdenkmal zu finden, sondern in Mühlen in Taufers. Dort wird Freiheitskämpfer Siegfried Steger zu Grabe getragen. Auch er kämpfte gegen die Überfremdung und Fremdbestimmung Süd-Tirols. Gegen die Überfremdung und Fremdbestimmung durch Italien.

Süd-Tiroler Freiheit | Freies Bündnis für Tirol

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