Unsinn aus Rom

Taschenmesserverbot ist Kriminalisierung unbescholtener Bürger

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Unsinn aus Rom

Taschenmesserverbot ist Kriminalisierung unbescholtener Bürger

Das neue Sicherheitsdekret der italienischen Regierung sorgt für Fassungslosigkeit. Künftig kann bereits das Mitführen eines einfachen Taschenmessers mit einer Klinge ab fünf Zentimetern zur Straftat werden. Neben Haftstrafen droht sogar der Entzug des Führerscheins. Die Süd-Tiroler Freiheit kritisiert diese Regelung als völlig lebensfremd und fordert eine sofortige Korrektur.

Wer das Taschenmesser verbietet, löst kein einziges Sicherheitsproblem, schafft aber neue Probleme für ganz normale Menschen. Das Taschenmesser gehört in unserer Kultur zur Grundausstattung, sei es für Handwerker, Jäger, Wanderer, Pilzsammler oder Familien beim Picknick. Und auch bei vielen Trachten gehört das Messer dazu. Dass diese Bürger nun kriminalisiert werden, während die Politik bei echter Gewaltkriminalität oft wegschaut, ist ein Affront gegen die Bevölkerung. Denn während die illegale Migration und die damit verbundene Gewaltkriminalität in vielen Städten zunehmen, konzentriert man sich in Rom lieber darauf, den Inhalt der Hosentaschen von Wanderern und Handwerkern zu kontrollieren.

Besonders kritisch sieht die Bewegung die drakonischen Nebenfolgen. Bei einem Verstoß gegen die neuen Bestimmungen zum Mitführen von Messern drohen nicht nur empfindliche Geldstrafen und Haft, sondern auch der Entzug des Führerscheins.

Die Süd-Tiroler Freiheit wird dieser „Spinnerei“ nicht tatenlos zusehen. Die Abgeordneten Sven Knoll, Myriam Atz, Hannes Rabensteiner und Bernhard Zimmerhofer bringen eine Anfrage und einen Antrag im Landtag ein, um diesen mit dem Thema zu befassen. Süd-Tirol muss sich – einmal mehr – gegen die römischen Fehlentscheidungen wehren. Sicherheit entsteht nicht durch unsinnige Verbote für unbescholtene Bürger, sondern durch konsequentes Vorgehen gegen jene, die tatsächlich eine Gefahr darstellen!

Süd-Tiroler Freiheit.

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