Landtagsanfrage eingereicht

Bestrafung für „TIROL“-Schriftzug: Ein Angriff auf unsere Identität!

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Bestrafung für „TIROL“-Schriftzug: Ein Angriff auf unsere Identität!

Die Carabinieri haben eine Strafe gegen eine Bäuerin verhängt, die auf ihrem Privatgrundstück in Vintl den Schriftzug „TIROL“ aufgestellt hat. Die Carabinieri verweisen dabei auf einen Artikel der Straßenverkehrsordnung, welcher der Kontrolle illegaler Werbetafeln oder potenziell verkehrsgefährdender Anlagen entlang von Straßen dient. Laut dem Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Hannes Rabensteiner, ein absurdes Vorgehen und ein Angriff auf unsere Tiroler Identität.

Die Betroffene wehrt sich mit Unterstützung des Südtiroler Schützenbundes und hat Rekurs beim Friedensgericht eingereicht. Rabensteiner stellt sich hinter die Bäuerin und den Südtiroler Schützenbund: „Es ist eine Schande, dass ein Ausdruck der kulturellen und historischen Identität unseres Landes kriminalisiert wird! Der Schriftzug ‚TIROL‘ stellt für niemanden eine Gefahr dar, sondern ist ein Zeichen von Heimatliebe.“

Für Rabensteiner grenzt das Vorgehen der Carabinieri an politische Verfolgung. Er mahnt, dass man für das Aufstellen kultureller Symbole und Zeichen der Heimatliebe nicht unter bürokratischen Vorwänden bestraft werden darf. Seine Forderung: „Hier muss die Landesregierung dem Staat klare Grenzen aufzeigen!“ Denn: „Wenn es so weitergeht, was ist dann der nächste Schritt? Das Verbot von Tirol-Flaggen?“, fragt er.

Darüber hinaus lässt dieser Vorfall an Zeiten erinnern, in denen das Wort „Tirol“ samt der Sprache aus dem Gedächtnis der Tiroler südlich des Brenners verboten werden sollte. Dies veranlasst Rabensteiner zu folgendem Vergleich: „Wäre statt des Schriftzugs ‚TIROL‘ ein Schriftzug mit dem faschistischen ‚ALTO ADIGE‘ aufgestellt worden, gäbe es von Seiten der Carabinieri sicher keine Anzeige.“

Den Vorfall in Vintl wird die Süd-Tiroler Freiheit im Landtag zur Sprache bringen. Nun warten wir gespannt auf die Reaktion der Landesregierung und des Landeshauptmannes. „Werden sie auf der Seite eines Tirol-feindlichen Staates Italien oder auf der Seite einer patriotischen Bürgerin stehen, die unsere Heimat in Ehren hält und sich nichts hat zu Schulden kommen lassen? Oder lassen Landesregierung und Landeshauptmann es zu, dass wir unserer Wurzeln beraubt und zudem noch bestraft werden?“ Landesregierung und Landeshauptmann müssen nun klar Stellung beziehen!

Hannes Rabensteiner, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit

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