STF Unterland/Überetsch:

Gegen Gratis-Wohnungen für Migranten-Familien!

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STF Unterland/Überetsch:

Gegen Gratis-Wohnungen für Migranten-Familien!

Mit scharfer Kritik reagiert die Bezirksgruppe der Süd-Tiroler Freiheit im Unterland/Überetsch auf die Pläne der Landesregierung, einen Teil der 94 Migranten-Familien aus Bozen auf die Gemeinden im Bezirk Unterland/Überetsch zu verteilen. Während junge Süd-Tiroler Paare und Einheimische jahrelang auf bezahlbaren Wohnraum warten oder sich die Mieten kaum noch leisten können, soll für Migranten nun mit Steuergeldern „gratis“ Wohnraum geschaffen werden. Die Süd-Tiroler Freiheit sieht darin eine massive soziale Ungerechtigkeit.

Die Süd-Tiroler Freiheit stellt sich dabei hinter einen Teil der Unterlandler Bürgermeister, die ebenfalls Bedenken hinsichtlich der Unterbringung von Flüchtlingen angemeldet haben und die Situation als schwierig bewerten.

„Es ist ein Schlag ins Gesicht für jeden hart arbeitenden Einheimischen und jede junge Familie im Unterland/Überetsch“, so der Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit, Werner Thaler. Besonders sauer stößt der Süd-Tiroler Freiheit auf, dass die Kosten für die Unterbringung dieser Migranten vollumfänglich vom Land übernommen werden sollen. „Hier wird mit zweierlei Maß gemessen: Während unsere Leute jeden Euro zweimal umdrehen müssen, um Miete und Nebenkosten zu stemmen, wird für Migranten ein Rundum-sorglos-Paket geschnürt. Das ist soziale Sprengkraft pur!“

Die Verlagerung des Problems von Bozen in die Peripherie ist für die Süd-Tiroler Freiheit keine nachhaltige Lösung. Thaler kritisiert die Strategie der Landesrätin Pamer und der Landesregierung scharf: „Man versucht hier, das Versagen in der Migrationspolitik auf die kleinen Gemeinden abzuwälzen.“

Die Forderungen der Bezirksgruppe sind klar: Vorrang für Einheimische. Wohnraum, der zur Verfügung steht oder saniert wird, muss primär der lokalen Bevölkerung, jungen Paaren und sozial schwachen Einheimischen zugutekommen. Das Problem muss an der Wurzel gepackt werden.

„Wir fordern die Bürgermeister des Unterlandes auf, standhaft zu bleiben und die Interessen ihrer Bürger vor die Wünsche der Landesregierung zu stellen. Wer die eigene Bevölkerung bei einem so existenziellen Thema wie dem Wohnen im Stich lässt, verspielt das Vertrauen der Menschen“, schließt Werner Thaler.

Werner Thaler, Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit Unterland/Überetsch

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