„Ich wurde beschimpft und mir wurde gesagt, ich sei als Frau nichts wert und solle zum Islam übertreten. Ich hatte Todesangst.“ Mit diesen Worten wandte sich kürzlich eine Frau an die Süd-Tiroler Freiheit. Der Vorfall ereignete sich in einem Zug zwischen Sterzing und Bozen.
Nach Angaben der Betroffenen begann der Vorfall, als die Männer ihre Fahrräder rücksichtslos in den Zug stießen. Als sie darauf hinwies, dass dieses Verhalten nicht in Ordnung sei, eskalierte die Situation. Die zwei ausländischen Männer reagierten aggressiv, beschimpften sie und äußerten religiös motivierte Aussagen. Sie forderten die Frau auf, zum Islam zu konvertieren, und äußerten dabei auch abwertende und einschüchternde Bemerkungen über Frauen.
Die Süd-Tiroler Freiheit zeigt sich tief besorgt über diesen Vorfall. Es kann nicht sein, dass Frauen in öffentlichen Verkehrsmitteln solchen Einschüchterungen und Bedrohungen ausgesetzt sind. Der Vorfall wirft grundlegende Fragen zur Sicherheit im öffentlichen Raum sowie zum Umgang mit extremistischen und frauenverachtenden Einstellungen auf.
„Wer unsere Werte nicht respektiert und Frauen derart herabwürdigt, hat in unserer Gesellschaft keinen Platz“, unterstreicht Karin Meister, Frauensprecherin der Süd-Tiroler Freiheit.
Die Bewegung fordert konsequente Maßnahmen, um die Sicherheit der Fahrgäste – insbesondere von Frauen – im öffentlichen Verkehr zu gewährleisten. Hierzu hatte die Süd-Tiroler Freiheit erst vor Kurzem im Landtag einen Beschlussantrag mit Maßnahmen zur Steigerung der Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln eingebracht. Diesen lehnte die SVP aber mit der Begründung ab, dass so etwas dem Fraktionssprecher Harald Stauder „noch nie passiert“ sei. Die von der Süd-Tiroler Freiheit geschilderten Fälle betroffener Bürger und Mitarbeiter wurden ignoriert.
Die Süd-Tiroler Freiheit appelliert an alle Betroffenen, ähnliche Vorfälle konsequent zu melden und nicht zu schweigen. Nur so kann verhindert werden, dass sich derartige Situationen wiederholen. Die effizienteste Sicherheitsmaßnahme ist jedoch eine konsequente Abschiebung der Gewalttäter.
Karin Meister, Frauensprecherin der Süd-Tiroler Freiheit




