Dass dem italienischen Landesrat Cristian Bianchi offensichtlich rein gar nichts zu blöd ist, hat er diese Woche wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Bianchi versucht, einen vermeintlichen Skandal zu konstruieren, indem er behauptet, dass für das in der Familie des Landtagsabgeordneten Sven Knoll gebackene Osterlamm angeblich „nur“ österreichische Produkte verwendet worden seien. Abgesehen davon, dass Bianchi das überhaupt nichts angeht, ist diese Behauptung auch inhaltlich falsch und zeigt, dass der Landesrat nicht einmal die landwirtschaftlichen Strukturen in Süd-Tirol kennt.
Sven Knoll verfolgt seit Jahren eine klare Linie: Er kauft bewusst einheimische Produkte aus der gesamten Europaregion Tirol. Genau dieses Prinzip wurde auch beim Osterlamm umgesetzt, das mit Produkten aus allen Tiroler Landesteilen hergestellt wurde.
Mit seinen Behauptungen blamiert sich Landesrat Bianchi im wahrsten Sinn des Wortes „bis auf die Eier“. Tatsächlich stammen die Eier für das Osterlamm nämlich von einem Bauernhof aus dem Burggrafenamt. Das Mehl stammt von der Marke „Bio vom Berg“, die einzigartige und qualitativ hochwertige Produkte aus kleinstrukturierter Bio-Berglandwirtschaft aus Nord-, Ost- und Süd-Tirol verwendet. Die Markenführung liegt dabei in den Händen der Bio-Bergbauern. Für Produkte aus Süd-Tirol wurde sogar ein eigenes Logo mit dem Titel „Sonnenland Südtirol“ geschaffen. Die übrigen Zutaten wie Vanille, Zucker, oder Rum werden in Süd-Tirol nicht angebaut.
All das weiß Bianchi aber offensichtlich nicht. Ein Landesrat, der nicht einmal die landwirtschaftlichen Produkte des eigenen Landes kennt und die deutsche Sprache der Mehrheitsbevölkerung in unserem Land nicht ausreichend versteht, sollte besser schweigen, bevor er so einen Blödsinn von sich gibt.
In einem Punkt hat Bianchi aber recht: „Italienische Produkte kommen nicht in meinen Einkaufssack, ich kaufe, wann immer möglich, einheimische Produkte aus Nord-, Ost- und Süd-Tirol sowie aus dem restlichen Österreich“ so der Landtagsabgeordnete Sven Knoll.
L.-Abg. Sven Knoll, Süd-Tiroler Freiheit



