Die aktuellen Zahlen zur finanziellen Sozialhilfe im Eisacktal für das Jahr 2024 sorgen für deutliche Kritik seitens der Süd-Tiroler Freiheit. Insgesamt wurden rund 4,7 Millionen Euro an Unterstützungsleistungen ausbezahlt. Dabei sind 34 Prozent der Beitragsempfänger keine einheimischen Bürger, sondern Menschen aus anderen EU-Ländern und Nicht-EU-Bürger.
Für die Bezirksleitung im Eisacktal ist angesichts dieser Zahlen klar: Diese Entwicklung ist problematisch und setzt falsche Anreize. Besonders kritisch wird gesehen, dass von insgesamt 1.606 Beitragsempfängern ganze 544 keine italienischen Staatsbürger sind, also entweder aus EU-Staaten oder aus Drittstaaten stammen.
„Es kann nicht sein, dass unsere Bürger immer stärker belastet werden, während ein erheblicher Teil der Sozialleistungen an Personen ohne italienische Staatsbürgerschaft fließt. Das ist weder gerecht noch nachhaltig!“, betont der Bezirkssprecher des Eisacktals, Andreas Köck.
Die Süd-Tiroler Freiheit fordert daher ein konsequentes Umdenken in der Sozialpolitik. Sozialleistungen für Nicht-EU-Bürger sollen deutlich reduziert werden, um Fehlanreize zu vermeiden und die vorhandenen Mittel gezielt jenen zukommen zu lassen, die in Süd-Tirol verwurzelt sind und Unterstützung benötigen.
„Der Bedarf bei unseren eigenen Landsleuten ist groß genug. Es ist Aufgabe der Politik, hier klare Prioritäten zu setzen und für eine faire Verteilung zu sorgen“, bekräftigt Bezirkssprecher Andreas Köck abschließend.
Die Bezirksleitung der Süd-Tiroler Freiheit im Eisacktal



