Die Süd-Tiroler Freiheit verurteilt die Hasskommentare gegen Landesrätin Rosmarie Pamer. Hass und Beleidigungen haben in der politischen Auseinandersetzung keinen Platz. Zugleich weist die Süd-Tiroler Freiheit die Darstellung von Pamer entschieden zurück, wonach die Volksumfrage der Süd-Tiroler Freiheit schuld an den Anfeindungen sei. Diese sind das Ergebnis einer fehlgeleiteten Politik der Landesregierung. Außerdem kritisiert die Bewegung die einseitige Empörung. Als Vertreter der Süd-Tiroler Freiheit Morddrohungen erhielten, war kein Aufschrei zu vernehmen.
Vertreter der Süd-Tiroler Freiheit sind regelmäßig Ziel von Hass und Drohungen. Erst vor wenigen Monaten gingen Morddrohungen gegen die Landtagsabgeordneten Sven Knoll und Gudrun Kofler ein. Und auch der Landtagsabgeordnete Hannes Rabensteiner war Ziel gleich mehrerer Morddrohungen. Die Reaktion: Schweigen. Keine Solidarität, kein Aufschrei und bis heute keinerlei rechtliche Folgen!
Für die Süd-Tiroler Freiheit gilt: Politik verlangt Standfestigkeit. Wer im Landtag sitzt, muss Gegenwind und eine gewisse Härte aushalten. Wer Wohnraum praktisch gratis an Ausländer vergibt, und gleichzeitig im Landtag für die Kürzung des Pendlergeldes der Bürger stimmt, kann nicht mit Jubelstürmen und Schulterklopfen rechnen. Die Kritik der Bevölkerung an sich ist absolut legitim und auch notwendig. Die Menschen jetzt so darzustellen, als ob sie sich nur willfährig hätten aufhetzen lassen, ist eine völlige Fehleinschätzung der Stimmungslage im Land. Landesrätin Pamer und die Landesregierung müssen endlich zur Kenntnis nehmen, dass ein großer Teil der Bevölkerung keine Gratis-Wohnungen für Ausländer wünscht.
Die Landesrätin sollte ihr vermeintliches Integrationsprojekt endlich beenden. Es ist nicht vermittelbar, warum Ausländerfamilien Gratis-Wohnungen bekommen sollen – woran eine minimale Kostenbeteiligung auch nichts ändert – während Tausende Einheimische sich das Wohnen in Süd-Tirol nicht mehr leisten können.
Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit


