Glaubwürdigkeit verloren!

Fratelli d’Italia verweigern klare Abgrenzung vom Faschismus!

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Glaubwürdigkeit verloren!

Fratelli d’Italia verweigern klare Abgrenzung vom Faschismus!

Die SVP und Landeshauptmann Kompatscher werden die faschistischen Geister, die sie selbst riefen, nicht mehr los! Durch das gestrige Abstimmungsverhalten im Regionalrat hat die Landesregierung jegliche Glaubwürdigkeit verloren: Der Koalitionspartner der SVP, die Fratelli d’Italia, haben nicht für die Aberkennung der Ehrenbürgerschaften von Benito Mussolini und anderen Faschisten gestimmt. „Während die Landesregierung öffentlich die klare Abgrenzung vom Faschismus betont, zeigt sie damit in der Praxis ein widersprüchliches Verhalten!“, betont der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll.

Der Antrag der Süd-Tiroler Freiheit im Regionalrat zielte darauf ab, eine klare Haltung gegen den Faschismus einzufordern und konkrete Schritte gegen die Verherrlichung und Verehrung Benito Mussolinis und weiterer Faschisten zu unternehmen. Demnach soll nun geprüft werden, in welchen Gemeinden entsprechende Ehrungen noch bestehen, um deren Abschaffung voranzutreiben. Der Antrag wurde zwar einstimmig angenommen, aber nur deshalb, weil die Fratelli d’Italia nicht an der Abstimmung teilnahmen. Sie konnten sich nicht zu einer eindeutigen Distanzierung durchringen.

Dabei wird im Regierungsprogramm unmissverständlich festgehalten, dass die Koalition jede Form des Totalitarismus ablehnt und faschistische sowie nationalsozialistische Ideologien verurteilt. Doch dies steht im krassen Widerspruch zum gestrigen Abstimmungsverhalten im Regionalrat. Es entsteht der Eindruck, dass Teile der Landesregierung nicht bereit sind, sich konsequent von Benito Mussolini und dem Faschismus zu distanzieren.

Die Süd-Tiroler Freiheit fordert nun klare Konsequenzen. Landeshauptmann Kompatscher soll Farbe bekennen und den Koalitionspartner Fratelli d’Italia vor eine unmissverständliche Entscheidung stellen: Entweder eine klare Absage an den Faschismus und alle seine Relikte oder der Ausschluss aus der Landesregierung.

„Auch das Land Süd-Tirol ist gefordert, den anti-faschistischen Worten Taten folgen zu lassen“, stellt der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, klar. Dazu gehört insbesondere, dass das Land mit gutem Beispiel vorangeht und bewusst auf den faschistisch geprägten Begriff „Alto Adige“ verzichtet und stattdessen den historisch gewachsenen italienischen Namen „Sudtirolo“ verwendet.

Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit

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