Junge Süd-Tiroler Freiheit:

Gedenken an Franz Innerhofer

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Junge Süd-Tiroler Freiheit:

Gedenken an Franz Innerhofer

Die Junge Süd-Tiroler Freiheit gedenkt dem Marlinger Lehrer Franz Innerhofer, der heute vor 100 Jahren in Bozen von Faschisten erschossen wurde. Dieser Tag ging später als „Blutsonntag von Bozen“ in die Geschichte ein und steht für schwere Gewalt und Unruhen in der Stadt.

An diesem Tag fand zur Eröffnung der Bozner Messe ein genehmigter Trachtenumzug durch die Altstadt statt. Viele Menschen nahmen daran teil oder sahen zu. Faschistische Gruppen betrachteten den Umzug als Provokation und organisierten eine Gegendemonstration. Etwa 400 Faschisten kamen dafür nach Bozen, viele aus anderen Teilen Italiens.

Die Situation eskalierte: Die Faschisten griffen Teilnehmer und Zuschauer mit Knüppeln an, warfen Sprengkörper und schossen mit Pistolen. Rund 50 Menschen wurden dabei schwer verletzt. Franz Innerhofer versuchte inmitten der Gewalt zwei Kinder zu schützen und wurde dabei erschossen. Das Militär griff erst nach den Angriffen ein. Später wurde niemand ernsthaft für den Mord bestraft.

„Wir von der Jungen Süd-Tiroler Freiheit möchten heute an Franz Innerhofer erinnern, der durch seine heldenhafte Tat sein Leben verlor!“, betont Karin Larcher von der Jungen Süd-Tiroler Freiheit abschließend.

Karin Larcher, Junge Südtiroler Freiheit

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