Nach Gewaltattacke im Linienbus:

Öffi-Personal vor kriminellen Ausländern schützen!

Allgemein, Schlagzeilen
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Nach Gewaltattacke im Linienbus:

Öffi-Personal vor kriminellen Ausländern schützen!

Im Bus von Bozen nach Leifers hat ein Ausländer eine Fahrscheinkontrolleurin angegriffen. Er schubste sie herum, riss ihr das Diensthandy aus der Hand und schrie sie aggressiv an. Fahrgäste berichteten zudem, dass er ein Messer bei sich hatte. Da die Kontrolleurin einen Schock erlitt, musste sie ins Krankenhaus gebracht werden. Die Süd-Tiroler Freiheit wies schon mehrmals im Landtag auf das Sicherheitsproblem in öffentlichen Verkehrsmitteln hin und brachte konkrete Lösungsvorschläge ein. Doch der Fraktionssprecher der SVP, Harald Stauder, leugnete die Probleme mit der Aussage, dass er regelmäßiger Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel sei, ihm aber solche Dinge – Gewalt und Aggressivität – nie untergekommen seien. Nun rächt sich das Wegschauen der SVP immer mehr. Für die Süd-Tiroler Freiheit ist klar, dass die Sicherheitslage im öffentlichen Nahverkehr längst außer Kontrolle geraten ist und dringend gehandelt werden muss.

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag gegen 23:30 Uhr. Eine Kontrolleurin wollte den Fahrschein eines 26-jährigen Peruaners kontrollieren, woraufhin die Situation eskalierte. Der Mann reagierte aggressiv, schrie die Mitarbeiterin an und ging schließlich körperlich auf sie los. An der nächsten Haltestelle entriss er ihr das Diensthandy, schubste sie und flüchtete. Die Kontrolleurin erlitt einen Schock.

Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, zeigt sich empört. „Wer täglich im Dienst der Allgemeinheit steht, darf nicht schutzlos solchen Gewalttätern ausgeliefert sein!“ Die Süd-Tiroler Freiheit weist schon lange auf diese Probleme hin und hat deshalb bereits vor über einem Jahr im Landtag konkrete Vorschläge unterbreitet: Kontrollen im Zweierteam, Bodycams, mehr Sicherheitspersonal in den Nachtstunden, Alarmknöpfe für das Personal sowie Schulungen und psychologische Unterstützung für Opfer von Übergriffen. All diese Vorschläge wurden jedoch von der Mehrheit abgelehnt.

„Die Mehrheit im Landtag hat unsere Vorschläge damals einfach vom Tisch gewischt und die Probleme kleingeredet. Statt zu handeln, wurden derartige Vorfälle von SVP und Landesregierung verharmlost und auf angebliche Einzelfälle verwiesen, konkrete Lösungen blieben aus“, kritisiert Sven Knoll. „Dieses Wegschauen rächt sich jetzt auf Kosten der Angestellten im öffentlichen Nahverkehr: Sie werden im Stich gelassen, während die Gewalt eskaliert. Wer so handelt, trägt die Verantwortung dafür, dass sich Mitarbeiter heute im Dienst nicht mehr sicher fühlen!“

Die Süd-Tiroler Freiheit fordert die Landesregierung auf, unverzüglich zu handeln und die längst bekannten Maßnahmen endlich umzusetzen, bevor es zu noch schwereren Vorfällen kommt. Sicherheit im öffentlichen Verkehr müsse oberste Priorität haben!

Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit

Ausländerkriminalität, Bus, Fahrscheinkontrolleurin, Gewalt, Öffentliche Verkehrsmittel, Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln, Sven Knoll
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