Unterbundene Tradition

Junge Süd-Tiroler Freiheit kritisiert Böllerverbot

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Unterbundene Tradition

Junge Süd-Tiroler Freiheit kritisiert Böllerverbot

Mit Unverständnis reagiert der Jugendsprecher der Süd-Tiroler Freiheit in Vahrn, Johannes Paris, auf das Verbot des traditionellen Böllerns durch Bürgermeister Andreas Schatzer. Während die Schützenkompanie Vahrn das Brauchtum bei kirchlichen Festen hochhalten will, setzt der Bürgermeister auf Verbote.

„Brauchtum ist kein veraltetes Relikt, sondern gelebte Identität, gerade für uns junge Süd-Tiroler. Wenn das Böllern bei hohen Feiertagen wie dem Herz-Jesu-Fest oder dem Erntedankfest untersagt wird, bricht man mit einer tief verwurzelten Tiroler Tradition. Ein Bürgermeister sollte das Ehrenamt unterstützen, anstatt es durch bürokratische Hürden und Verbote zu erschweren“, betont Paris.

Die Argumentation, das Böllern sei aufgrund der allgemeinen Weltlage oder des Lärmschutzes nicht mehr zeitgemäß, lässt der Jugendsprecher nicht gelten. Es sei widersprüchlich, das Böllern zu verbieten, während alltäglicher Lärm – etwa durch den Autobahnverkehr – klaglos hingenommen werde. „Das Böllern findet zudem nur an wenigen ausgewählten Festtagen im Jahr statt und stellt eine feierliche Würdigung der Tiroler Geschichte und Kultur dar“, unterstreicht Paris.

Die Junge Süd-Tiroler Freiheit in Vahrn fordert Bürgermeister Schatzer auf, die Entscheidung zu überdenken und gemeinsam mit der Schützenkompanie eine Lösung zu finden. Die Bewegung ist überzeugt: „Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Traditionen schleichend aus dem Dorfbild verschwinden, nur weil sie manchen nicht mehr ‚modern‘ genug erscheinen. Wer die Tradition verbietet, verliert den Bezug zur eigenen Heimat!“

Johannes Paris, Junge Süd-Tiroler Freiheit

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Aufrichtiger Dank an alle Arbeiter!

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