In Meran ist es am vergangenen Donnerstag zu einem Übergriff auf einen zehnjährigen Schüler gekommen. Ein bislang unbekannter Jugendlicher soll den Buben bedroht und Geld gefordert haben. Die Süd-Tiroler Freiheit in Meran reagiert darauf mit großer Besorgnis und erneuert ihre Forderungen nach wirksamen Schutzmaßnahmen.
Am Donnerstag, den 14. Mai um etwa 16:30 Uhr wurde in Meran ein zehnjähriger Schüler auf seinem Heimweg von der Schule von einem etwa 16- bis 17-jährigen Jugendlichen angegriffen. Nach bisherigen Angaben packte der Täter den Buben am Pullover und forderte in aggressiver Weise Geld. Der Schüler wurde dabei erheblich traumatisiert und hat seitdem Angst, den Schulweg allein zurückzulegen.
Die Süd-Tiroler Freiheit in Meran zeigt sich besorgt über diesen Vorfall und fordert rasche Maßnahmen für mehr Sicherheit, vor allem von Kindern. „So etwas darf nicht passieren! Kinder sollen nicht mit Angst aufwachsen. Wir fordern konkrete und wirksame Maßnahmen: mehr Sicherheit auf den Schulwegen, Schulbegleiter, sichtbare Präsenz der Ordnungskräfte und wirksame Präventionsarbeit. Es darf nicht sein, dass ein Kind auf dem Heimweg bedroht wird und danach nicht mehr alleine zur Schule traut“, erklärt der Ortssprecher der Süd-Tiroler Freiheit in Meran, Jan Niklaus.
Die Süd-Tiroler Freiheit fordert die zuständigen Behörden auf, den Vorfall rasch und umfassend aufzuklären und unverzüglich Schritte zu setzen, solche Taten in Zukunft zu verhindern.
Jan Niklaus, Ortssprecher der Süd-Tiroler Freiheit in Meran



