Süd-Tiroler Freiheit Toblach

Lokremise darf nicht dem Abrissbagger zum Opfer fallen!

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Süd-Tiroler Freiheit Toblach

Lokremise darf nicht dem Abrissbagger zum Opfer fallen!

Mit großer Sorge reagiert die Süd-Tiroler Freiheit Toblach auf die Pläne zum Abriss der ehemaligen Lokremise der Dolomitenbahn am Bahnhof Toblach. Das historische Gebäude ist ein bedeutendes Zeugnis der Eisenbahn- und Ortsgeschichte knapp nach dem 1.Weltkrieg und darf nicht leichtfertig zerstört werden.

Bereits in der Vergangenheit haben sich Fachleute und Institutionen klar für den Erhalt der Remise ausgesprochen. So bezeichnete das „Kuratorium für Technische Kulturgüter“ den Hallenbau als eindeutig erhaltenswert. Auch frühere Nutzungskonzepte sowie zahlreiche Persönlichkeiten, darunter Hans Glauber und Albert Willeit, setzten sich für eine Erhaltung und sinnvolle Neunutzung ein.

Absolut unverständlich ist für die Süd-Tiroler Freiheit, dass die Gemeinde Toblach selbst die Lokremise noch vor einigen Jahren als „architektonisch bedeutsam“ bezeichnete. Umso fragwürdiger erscheint nun der geplante Abriss.

Historische Bauten wie die Lokremise sind Teil unserer Identität und bergen wertvolle Erinnerungen. Was einmal abgerissen ist, kann niemals mehr zurückgeholt werden“, erklärt die Süd-Tiroler Freiheit Toblach. Gerade in einem geschichtsträchtigen Ort wie Toblach müsse sorgsam mit dem kulturellen Erbe umgegangen werden.

Die Süd-Tiroler Freiheit spricht sich daher klar für den Erhalt und eine sinnvolle Nachnutzung der Lokremise aus. Aufgrund ihrer Lage am Bahnhof könnte die Remise beispielsweise als Heimatmuseum oder kultureller Treffpunkt genutzt werden und damit einen echten Mehrwert für die Bevölkerung und Gäste schaffen.

Bevor unumkehrbare Fakten geschaffen werden, braucht es vollständige Transparenz über den baulichen Zustand, mögliche Sanierungskosten sowie realistische Nutzungsmöglichkeiten. Kulturhistorisch wertvolle Bauten dürfen nicht vorschnell geopfert werden.

Daniel Schönegger
Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit in Toblach

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