Italien wird voraussichtlich noch innerhalb des Jahres 2026 Griechenland als das am meisten verschuldete Land in der Eurozone überholen! Drückende Zinsbelastung, schwaches Wirtschaftswachstum, steigende Kosten für Energie, Militär und Pensionen, all das birgt hohen sozialen Sprengstoff für die Zukunft. Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Bernhard Zimmerhofer, fordert daher die Landesregierung auf, strategische Maßnahmen zu setzen, um sich dem Sog dieser Abwärtsspirale zu entziehen.
Während Griechenland seine finanzielle Lage deutlich verbessern konnte, schlittert Italien immer weiter in die Krise und muss mit einem Anstieg der Verschuldungsrate auf 138,6 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung (BIP) rechnen (erlaubt wären laut Maastricht-Abkommen nur 60 Prozent vom BIP). Somit würde Italien voraussichtlich bis Ende des Jahres Griechenland als meist verschuldetes Land in der Eurozone überholen.
Die Süd-Tiroler Freiheit hatte stets davor gewarnt, sich auf ein unsicheres Finanzabkommen mit Rom einzulassen, das Süd-Tirol dazu verpflichtet, sich an den italienischen Staatsschulden (für die wir nicht verantwortlich sind) und der Tilgung der Zinslast zu beteiligen. Es war von Anfang an absehbar, dass Italien seine Schulden nicht in den Griff bekommen wird.
„Anstatt über viele Jahre Milliarden hart erarbeiteter Süd-Tiroler Steuergelder in ein Fass ohne Boden zu werfen, sollte sich die Landesregierung für die Übernahme staatlicher Kompetenzen und die Abschaffung von Doppelgleisigkeiten und überflüssiger Institutionen bemühen!“, betont Zimmerhofer.
Bernhard Zimmerhofer, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit


