In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 machten Tiroler Freiheitskämpfer mit der „Feuernacht“ weltweit auf das Unrecht durch Rom aufmerksam. Für die Jugend im Land ist das lebendige Erinnern an diesen Tag eine Herzensangelegenheit.
Aus Protest gegen die italienische Unterdrückung sprengten Tiroler Freiheitskämpfer (der Befreiungsausschuss Südtirol – BAS) rund 37 Strommasten. Sie wollten keine Menschen verletzen, sondern die Stromzufuhr nach Oberitalien lahmlegen. Ihr Ziel war es, weltweit auf das Unrecht in Süd-Tirol aufmerksam zu machen.
Italien reagierte mit Härte: Tausende Soldaten wurden aus Italien nach Süd-Tirol geschickt und viele Aktivisten verhaftet und schwer gefoltert.
Trotzdem oder gerade deswegen war die Feuernacht ein Wendepunkt: Die Welt schaute endlich hin. Italien musste verhandeln, was Jahre später zum Autonomiestatut führte – der Basis für unsere heutigen Rechte und den Wohlstand in Süd-Tirol.
„Wenn wir heute an die Feuernacht zurückdenken, erinnern wir uns an mutige Menschen, die alles für unsere Heimat, Volksgruppe, Kultur und Sprache riskiert haben. Sie waren keine Terroristen. Ohne ihre Opfer gäbe es das heutige Süd-Tirol nicht“, heißt es seitens der Jungen Süd-Tirol Freiheit.
Junge Süd-Tirol Freiheit



