Erneute Kritik am hohen Mehrwertsteuersatz auf Holzpellets kommt vom Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Bernhard Zimmerhofer: „Investitionen in heimische Energieträger, um von fossilen Brennstoffen schnellstmöglich wegzukommen, müssen gefördert und belohnt und nicht behindert werden! Außerdem ist eine hohe Besteuerung auf nicht fossile Brennstoffe aus umweltpolitischer Sicht völlig kontraproduktiv.“
2014 erhöhte Italien die Mehrwertsteuer auf Holzpellets von 10 auf 22 Prozent. Mittels Begehrensantrag der Süd-Tiroler Freiheit forderte der Landtag die Regierung in Rom dazu auf, die Erhöhung wieder rückgängig zu machen. Tatsächlich wurde der Mehrwertsteuersatz im Jahr 2023 und in den Monaten Januar und Februar 2024 auf 10 Prozent reduziert, aber seitdem gilt wieder der reguläre Steuersatz von 22 Prozent.
Das ist eine untragbare Situation für viele unserer Betriebe, denen aufgrund des politischen Zick-Zack-Kurses und der dadurch fehlenden Rechts- und Planungssicherheit großer Schaden zugefügt wird. Bestraft werden dadurch all jene Betriebe und Bürger, die in erneuerbare Energien investiert hatten. Zimmerhofer will nun im Landtag mittels Landtagsanfrage in dieser Frage erneut nachhaken und von der Landesregierung wissen, wie der Stand der Gespräche mit den zuständigen Ministerien ist.
„Die aktuelle Teuerungswelle macht den Menschen das Leben schwer. Es muss daher alles versucht werden, um die Menschen finanziell zu entlasten“, betont Zimmerhofer. Die Mehrwertsteuer-Senkung auf Holzpellets wäre ein zusätzlicher Schritt in die richtige Richtung.
Bernhard Zimmerhofer, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit



