Der Teileinsturz des Bozner Justizpalastes muss zum Wendepunkt werden! Diesen Wendepunkt möchte die Süd-Tiroler Freiheit mit einem Antrag im Landtag erreichen. Die Süd-Tiroler Freiheit schlägt vor, das beschädigte Gebäude abzureißen und ein modernes Justizzentrum zu errichten. Die faschistischen Symbole sollen nicht wieder aufgebaut, sondern historisch aufgearbeitet werden.
Mit einem Beschlussantrag fordert die Süd-Tiroler Freiheit die Landesregierung auf, die Voraussetzungen für den vollständigen Abbruch des Justizpalastes zu schaffen und ein Konzept für einen Neubau auszuarbeiten.
„Das neue Justizgebäude muss den Anforderungen einer modernen Justiz entsprechen und ausreichend Platz für alle Dienststellen bieten“, betont die Süd-Tiroler Freiheit. Der bisherige Justizbau ist zu klein und zu alt, um den Anforderungen einer zeitgemäßen Justizverwaltung gerecht zu werden.
Nach Ansicht der Süd-Tiroler Freiheit sprechen nicht nur die massiven Schäden gegen eine Sanierung. Auch der bauliche Zustand des Gebäudes bereitet seit Jahren Probleme. „In weniger als acht Jahren musste das Land rund zehn Millionen Euro für fast 200 Instandhaltungsarbeiten ausgeben. Diese hohe Summe zeigt, dass der Justizpalast erhebliche Kosten verursacht und den Steuerzahler langfristig belastet“, unterstreicht die Süd-Tiroler Freiheit.
Hinzu kommt die historische Belastung des Gebäudes. Der Justizpalast entstand als Teil der faschistischen Stadtplanung für „Groß-Bozen“ und trägt bis heute die Symbole dieser Zeit. Die Süd-Tiroler Freiheit schlägt vor, die verbliebenen faschistischen Relikte in einem Museum historisch einzuordnen und auszustellen.
„Süd-Tirol braucht ein sicheres und funktionales Justizgebäude, das die Werte unserer Zeit verkörpert“, erklärt die Süd-Tiroler Freiheit abschließend.
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