Die Südtiroler Tageszeitung scheint es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, tagtäglich gegen die Süd-Tiroler Freiheit zu schreiben; letzthin besonders gegen mich, Melanie Mair, STF-Landesjugendsprecherin. „Dass jetzt aber meine berufliche Befähigung angegriffen wird, bringt das Fass zum Überlaufen: Es reicht!“
Die Ereignisse haben sich in den vergangenen Tagen überschlagen. Wurde zunächst in übelster und diffamierender Art und Weise über meinen Besuch eines Buchverlages (!) in Sachsen-Anhalt berichtet, so wird jetzt versucht, mir meinen Beruf strittig zu machen.
Eine Sache ist die Politik, welche ich ehrenamtlich in meiner Freizeit betreibe. Etwas ganz anderes ist mein Beruf; mein Beruf als Führungskraft in der öffentlichen Verwaltung, den ich nach erfolgreichem Rechtsstudium und eigener Ausbildung samt Befähigungsprüfung hart erarbeitet habe und in Kürze ausüben darf. Als Führungskraft in einer Gemeinde bin ich für die Verwaltung zuständig. Was ich in meiner Freizeit mache, bleibt mir – wie jeder anderen Person auch – freigestellt.
Ich habe Beruf und Politik bisher immer strikt getrennt und werde dies auch weiterhin so handhaben. So manche Journalisten und Möchtegernjungpolitikerin können Beruf und Politik offensichtlich nicht trennen. Finden sie sonst keine Angriffsfläche mehr, so probieren sie jetzt, mir meinen Beruf strittig zu machen. Wir haben jetzt offiziell das unterste Niveau erreicht.
So meint Frau Künig (Junge Generation in der SVP): „Wie das jetzt vereinbar ist, ist eine gute Frage.“ Tja – das ist keine gute, sondern eine dumme Frage. Es empfiehlt sich einfach die Lektüre der entsprechenden Regionalbestimmung. Dort ist dieser Umstand klar geregelt.
Des Weiteren sei darauf hingewiesen, dass in der Verwaltung (Gemeinde, Land, Region), auch im Gemeindenverband, Personen in höheren Ämtern tätig sind, die sich politisch engagieren; was ja auch legitim ist. Wenn Melanie Mair aber ein Amt als Führungskraft in zwei kleinen Berggemeinden (!) ausübt, sieht Frau Künig ein Problem. Bei jeder anderen Person – auch in weit höheren Ämtern! – offensichtlich nicht. Hier misst Frau Künig augenscheinlich wieder mal mit zweierlei Maß. Wahrscheinlich ist ihr die aktuelle Hitze zu Kopf gestiegen.
Auch der Journalist Christoph Franceschini hat in seinem Artikel „Doppelte Gemeindesekretärin“, veröffentlicht in der Neuen Südtiroler Tageszeitung am 29.07.2026, mehr schlecht als recht berichtet.
Wenn man keine Argumente mehr hat und sodann die einzige Lösung darin sieht, jemandem seinen Beruf strittig zu machen (obwohl man selbst davon absolut keine Ahnung hat), so hat man jegliches Niveau verloren. Es ist beschämend. Es ist peinlich.
Abschließend sei folgendes unterstrichen: Sollten zukünftig noch weitere Berichterstattungen, Medienaussendungen oder Wortmeldungen folgen, die nicht der Wahrheit entsprechen und/oder ausschließlich die Intention der Rufschädigung verfolgen, so werde ich den Rechtsweg einschlagen!
Mag. iur. Melanie Mair, Landesjugendsprecherin der Süd-Tiroler Freiheit




