Das Land hat kürzlich mit einem „Blitz-Auftrag“ eine Machbarkeitsstudie für die Umfahrung von Wolkenstein in Gröden in die Wege geleitet. Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Bernhard Zimmerhofer, erinnert die Landesregierung daran, dass die seit mehr als 40 Jahren geforderte Umfahrung von Sand in Taufers immer noch auf eine Umsetzung wartet.
Die Umfahrung von Sand in Taufers ist seit mehr als 40 Jahren ein Thema. Der ehemalige Bürgermeister von Sand in Taufers, Toni Innerhofer, hat in weiser Voraussicht einen Umfahrungstunnel in den Bauleitplan der Gemeinde eintragen lassen. Aufgrund des stetig steigenden Privat- und Schwerverkehrs ist es dringender denn je, die Umfahrung von Sand in Taufers in der Prioritätenliste des Landes ganz nach vorne zu setzen. Mit dem Umfahrungstunnel würde ein großes Hindernis für einen flüssigen und sicheren Verkehr in und aus dem Ahrntal entschärft. Gerade jetzt in der Hochsaison kann sich jeder selbst ein Bild über die unzumutbaren Zustände entlang der Hauptstraße durch das Dorf machen.
Zuletzt hat sich der Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider am 12. November 2024 in Sand in Taufers mit Vertretern der Gemeinden Prettau, Ahrntal, Sand in Taufers und Mühlwald sowie mit den Fachleuten der Abteilungen Tiefbau, Straßendienst und Bevölkerungsschutz zu Gesprächen über die Mobilität getroffen. Ein erster Entwurf sieht vor, dass die geplante Umfahrung den Durchzugsverkehr im Ortskern um rund 70 Prozent verringern würde.
„Die Bevölkerung erwartet sich von allen politischen Vertretern eine konkrete und schnelle Lösung für das seit vielen Jahrzehnten bestehende und immer akuter werdende Problem“, betont Zimmerhofer.
Bernhard Zimmerhofer, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit



