Landesjugendtreffen

Kompatschers Kritik ist unbegründet und scheinheilig

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Landesjugendtreffen

Kompatschers Kritik ist unbegründet und scheinheilig

Die Süd-Tiroler Freiheit weist die Kritik von Landeshauptmann Kompatscher an ihrem Jugendtreffen entschieden zurück. Die Süd-Tiroler Freiheit ist einer der wenigen politischen Bewegungen im Landtag, die mit Anträgen und Aktionen seit Jahrzehnten aktiv gegen Faschismus und Nationalsozialismus vorgeht. Sie hat erst unlängst im Regionalrat einen Beschlussantrag mit der Forderung zur Abstimmung gebracht, dass dem Diktator Benito Mussolini die Ehrenbürgerschaft in allen Gemeinden des Landes entzogen werden soll.

Der Versuch von Landeshauptmann Arno Kompatscher, die Süd-Tiroler Freiheit in die Nähe von CasaPound zu rücken, ist nicht nur deshalb lächerlich. Die Stellungnahme von CasaPound zur Veranstaltung der Jungen Süd-Tiroler Freiheit ist eine bewusste Provokation, auf die die Süd-Tiroler Freiheit klar und deutlich antwortet: Den Neofaschisten von CasaPound wird der Zutritt zu jedweder Veranstaltung der Süd-Tiroler Freiheit verwehrt.

Gerade diese Episode zeigt, wie wichtig es ist, dass die Süd-Tiroler Freiheit und nicht die Neofaschisten hochrangige deutsche Politiker über Süd-Tirol informieren. Der Gastredner Jean Pascal Hohm betonte erst heute im Interview mit „UnserTirol24“, dass ihm nichts ferner liege, als sich mit Organisationen wie CasaPound gemein zu machen.

Landeshauptmann Kompatscher ist in seiner Kritik zudem völlig unglaubwürdig, denn er koaliert mit Fratelli d’Italia, deren Parteivorsitzende Giorgia Meloni Mussolini als den größten Staatsmann des Jahrhunderts bezeichnete und die gefordert hat, dass die Süd-Tiroler, die sich nicht als Italiener fühlen, über den Brenner auswandern sollen.

Im Gegensatz zu Kompatscher und der SVP, die bereit sind, mit den größten Gegnern Süd-Tirols und seiner Autonomie eine Koalition einzugehen, kennt die Süd-Tiroler Freiheit die Geschichte unseres Landes: Wenn Hitler und Mussolini den Krieg gewonnen hätten, gäbe es Süd-Tirol heute nicht mehr!

Die Süd-Tiroler Freiheit scheut die politischen Diskussionen nicht und ist gerne bereit, sich demnächst auch mit Vertretern der Antifa-Demonstranten und anderen Kritikern auszutauschen.

Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit

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„Ein Zeichen gelebter Gemeinschaft!“

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