Zum heurigen Schulbeginn sind in Süd-Tirol noch nicht alle Schülerverkehrsdienste gesichert. Das Landesamt spricht von rund 4.500 Schülern und mehr als 98 Prozent abgedeckten Fahrten. In einzelnen Fraktionen und Weilern fehlen jedoch weiterhin Lösungen. Gerade für Familien in abgelegenen Gebieten ohne ausreichende Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist der Schülertransport unverzichtbar.
Die Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Myriam Atz, hat dazu eine schriftliche Anfrage an die Landesregierung gerichtet. Nachdem sich immer wieder betroffene Eltern sowie unzufriedene Unternehmen an sie wenden, fordert sie Klarheit darüber, wie viele Anträge gestellt und genehmigt wurden, welche Strecken noch offen sind, wie viele Kinder davon betroffen sind und bis wann Lösungen gefunden werden. Auch die Entwicklung der Kosten, der eingesetzten Fahrzeuge und Fahrer sowie die Gründe eines jährlich wiederkehrenden Mangels an Unternehmen stehen im Fokus.
„Es reicht nicht, von über 98 Prozent zu sprechen, wenn in einzelnen Ortschaften noch Schüler ohne zuverlässige Beförderung dastehen“, betont Myriam Atz. „Die betroffenen Familien brauchen rasche und konkrete Lösungen. Gleichzeitig muss für die Unternehmen, die den Schülertransport durchführen, Transparenz, Fairness und eine angemessene Bezahlung angesichts der aktuellen Kostensteigerungen gewährleistet sein, um auch zukünftig den wertvollen Schülertransport garantieren zu können.“
Myriam Atz, Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit




