Der Eppaner Gemeinderat hat die Sanierung des Lido Montiggl sowie die Friedhofserweiterung einstimmig auf den Weg gebracht und über die künftige Gemeindeentwicklung diskutiert.
Die Gemeinderatssitzung in Eppan am 17. September umfasste insgesamt zwölf Tagesordnungspunkte. So wurde unter anderem das Projektdokument zur Erweiterung des Friedhofs in St. Michael vom Gemeinderat einstimmig genehmigt. Die Erweiterung sollte Platz für 165 Familiengräber und 80 Einzelgräber schaffen. Die Gesamtkosten werden mit 2,5 Millionen Euro beziffert.
Das Projektdokument zur Sanierung und baulicher Umgestaltung des Lido am großen Montiggler See wurde ebenfalls einstimmig genehmigt. Der Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit, Walter Oberhauser, bemerkte, dass nach dem Totalfiasko des Projektes „Lido Montiggl 2020“ endlich über ein vernünftiges Projekt gesprochen wird.
Den Großteil der Gemeinderatssitzung nahm Tagesordnungspunkt 8 in Anspruch. Es ging um die Genehmigung des Entwurfes des Gemeindeentwicklungsprogramms für Raum und Landschaft. Trotz einiger guter Ansätze übten alle Oppositionsparteien Stimmenthaltung. Mit der Ersetzung von Mitgliedern in einzelnen Kommissionen endete die Marathonsitzung des Eppaner Gemeinderates um 00:35 Uhr.
Walter Oberhauser, Fraktionssprecher der Süd-Tiroler Freiheit



