Die Junge Süd-Tiroler Freiheit reagiert mit Kopfschütteln auf die jüngsten Aussagen vom italienischen Außenminister Antonio Tajani und seinen Mitstreitern, wonach über die „territoriale Integrität“ des italienischen Staates nicht diskutiert werden dürfe. „Wir möchten und werden sehr wohl darüber diskutieren“, entgegnet die Junge Süd-Tiroler Freiheit.
Der italienische Außenminister Antonio Tajani (Forza Italia), Landesrat Christian Bianchi (Forza Italia) sowie Landesrat Marco Galateo (Fratelli d’Italia) haben in den vergangenen Tagen gezeigt, wie aktuell das Thema der Selbstbestimmung in Süd-Tirol ist. Kaum wird ein deutscher AfD-Politiker nach Süd-Tirol eingeladen, der sich zudem offen zur Geschichte, Kultur und Sprache des Landes bekennt, ziehen die Verteidiger der Italianità ihre Mauern hoch. „Von der AfD gingen inakzeptable Worte und Initiativen aus und über die territoriale Integrität Italiens werde nicht diskutiert“, liest man auf der Facebookseite eines der obgenannten Herren. Sogar eine Anfrage werde bei der EU-Kommission eingereicht.
Die Landesjugendleitung der Süd-Tiroler Freiheit stellt sich unmissverständlich hinter die ureigenste Forderung der Bewegung – die Selbstbestimmung Süd-Tirol. „Das Selbstbestimmungsrecht ist völkerrechtlich verankert, und zwar im Art. 1, Abs. 2 der Charta der Vereinten Nationen, sowie jeweils im Art. 1 der beiden Menschenrechtspakte aus dem Jahre 1966“, erklärt Melanie Mair, Landesjugendsprecherin der Süd-Tiroler Freiheit. „Gerade die jüngsten Ereignisse rund um die Wahlkreisverschiebung und die misslungene Änderung des Autonomiestatutes zeigen einmal mehr auf, dass es der beste Schutz für uns deutsch- und ladinischsprachige Süd-Tiroler ist, nicht zum italienischen Staat zu gehören.“
Deshalb wird die Junge Süd-Tiroler Freiheit weiterhin vehement für Süd-Tirols verbriefte Rechte einstehen, Brauchtum und Sprache verteidigen sowie alles daran setzen, den Weg der Selbstbestimmung einzuschlagen.
Mag.iur. Melanie Mair, Landesjugendsprecherin der Süd-Tiroler Freiheit


