Die jüngsten ASTAT-Daten zu Forschung und Entwicklung (F&E) in Süd-Tirol für das Jahr 2024 zeigen uns erneut auf, dass es noch einen beträchtlichen Aufholbedarf gegenüber angrenzenden Regionen gibt, erinnert der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Bernhard Zimmerhofer.
Den Zahlen aus dem Jahr 2024 zufolge wurden in Süd-Tirol 258,0 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben, was einem Anteil von 0,78% vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) entspricht, also weit unter dem italienischen Durchschnitt. Positiv ist, dass es gegenüber 2023 immerhin einen Anstieg von 21,1% gegeben hat. Demgegenüber bewegte sich die Tiroler F&E-Quote bei 2,91% und liegt damit im gesamt-österreichischen Durchschnitt. Die F&E-Quote lag im Trentino 2024 bei 1,58% des Bruttoinlandsproduktes und damit deutlich über dem italienischen Durchschnitt von 1,38%.
Das offizielle europäische Ziel für Forschung und Entwicklung liegt bei 3,0% des Bruttoinlandsproduktes.
Investitionen in Forschung und Entwicklung sind für einen modernen Wirtschaftsstandort von großer Bedeutung, was Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit sowie Produktivität anbelangt.
Bernhard Zimmerhofer
Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit



