Zahlen zeigen Kaufkraftverlust

Arbeiten muss sich wieder lohnen!

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Zahlen zeigen Kaufkraftverlust

Arbeiten muss sich wieder lohnen!

Gleiche Arbeit, aber weniger Geld in der Tasche. Die neuen ASTAT-Zahlen zeigen, dass die reale Kaufkraft in Südtirol in den vergangenen fünf Jahren um 6,2 Prozent eingebrochen ist. Für einen durchschnittlichen Angestellten bedeutet das rund 111 Euro netto zu wenig im Monat und damit etwa 1.440 Euro netto zu wenig im Jahr. Für die Süd-Tiroler Freiheit ist klar, dass die Löhne endlich stärker und schneller steigen müssen.

Ein großes Problem sind die veralteten Kollektivverträge und hohen Steuerabzüge in Italien. Betroffen seien Arbeitnehmer in praktisch allen Branchen. Die Verhandlungen über höhere Grundgehälter ziehen sich in Italien oft über Jahre hin. Während die Einkommen für Lohnabhängige deshalb praktisch eingefroren bleiben, steigen die Preise für Lebensmittel, Energie, Treibstoff und Wohnen weiter. In Österreich und Deutschland werden die Löhne wesentlich regelmäßiger an die Inflation angepasst.

„Für immer mehr Menschen reicht der Lohn kaum noch bis zum Monatsende. Das ist nicht länger hinnehmbar“, erklärt die Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Myriam Atz.

Während sich die SVP mit einem Rekordhaushalt von rund elf Milliarden Euro selbst beweihräuchert, kommen immer mehr Menschen in Südtirol finanziell kaum noch über die Runden. Selbst Teile der Mittelschicht werden zunehmend zu Bittstellern für Hilfsbeiträge und immer mehr einheimische Fachkräfte ziehen es vor, Südtirol zu verlassen.

„Es kann nicht sein, dass die Landesregierung mit dem Steuergeld der Bürger durch öffentliche Hilfsbeiträge ständig die Versäumnisse des italienischen Systems ausgleichen muss. Dieses Geld sollte viel stärker in Innovation, wirtschaftliches Wachstum und zukunftsfähige Arbeitsmodelle fließen, in denen der Mensch im Mittelpunkt steht, damit nicht noch mehr Menschen Südtirol verlassen. Wenn wir nur Löcher stopfen, werden wir von anderen Ländern weiter überholt“, warnt Atz.

Für die Süd-Tiroler Freiheit ist deshalb klar, dass die Landesregierung in Rom endlich mehr Druck machen muss, damit die Löhne auf ein Niveau gebracht werden, das den tatsächlichen Lebenshaltungskosten in Südtirol entspricht. Die Süd-Tiroler Freiheit kritisiert aber auch das Verhalten der Landesregierung im Südtiroler Landtag, wo sie immer wieder konkrete Vorschläge der Opposition gegen die Teuerung ablehnt. Ein Rekordhaushalt allein helfe den Menschen nicht, wenn sie mit ihrem Gehalt nicht mehr über die Runden kommen.

Myriam Atz, Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit

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Ein Freiheitskämpfer hat uns für immer verlassen
Trauerspiel der SVP erreicht ihren Höhepunkt!

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