unerträgliches Ausmaß:

Eisacktal und Wipptal ersticken im Stau!

Allgemein, Schlagzeilen
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unerträgliches Ausmaß:

Eisacktal und Wipptal ersticken im Stau!

Der Verkehr auf der Brennerachse hat längst ein unerträgliches Ausmaß erreicht. Die Menschen im Eisacktal und Wipptal leiden Tag für Tag unter den Folgen. Besonders an den Wochenenden herrschen Ausnahmezustände. Selbst kurze Strecken können deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als üblich. Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Hannes Rabensteiner, sieht deshalb dringenden Handlungsbedarf und fordert ein besseres Baustellenmanagement sowie ein konsequentes Abfahrverbot.  

Am vergangenen Samstag mussten die Stadtzufahrten von Sterzing aufgrund des extrem hohen Verkehrsaufkommens auf der A22 und der Brennerstaatsstraße sogar vorübergehend gesperrt werden. Auch auf der A22 in Richtung Süden kam es zu erheblichen Verzögerungen. Zwischen Sterzing und Brixen betrug der Zeitverlust rund 40 Minuten. Zu dieser angespannten Verkehrssituation trugen auch die baustellenbedingten Einschränkungen auf der A22 bei. In Verbindung mit dem hohen Verkehrsaufkommen und dem Ausweichverkehr auf die Staatsstraßen verschärften sie die Situation und führten zu erheblichen Staus.

„Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig ein funktionierendes Baustellenmanagement auf der A22 ist. Baustellen müssen besser koordiniert und Arbeiten so geplant werden, dass zusätzliche Verkehrsbehinderungen auf ein Minimum reduziert werden. Gerade an Tagen mit besonders hohem Verkehrsaufkommen braucht es eine gezielte Abstimmung der Bauarbeiten, um einen Verkehrskollaps und die Überlastung der umliegenden Staatsstraßen zu verhindern!“, betont Rabensteiner.

Besonders alarmierend ist die Situation auch mit Blick auf mögliche Notfälle. Wenn sich kilometerlange Staus bilden und Straßenabschnitte teilweise komplett blockiert sind, stellt sich die Frage, wie Rettungsdienste, Feuerwehr und andere Einsatzkräfte im Ernstfall rasch zum Einsatzort gelangen sollen. Bei einem schweren Unfall, einem Brand oder einem medizinischen Notfall könnte dies zu gefährlichen Verzögerungen führen und im schlimmsten Fall Menschenleben kosten.

„Wir brauchen eine Gesamtplanung für die gesamte Brennerachse und ein wirksames Abfahrverbot, damit sich der Transitverkehr und der Durchreiseverkehr bei Stau nicht durch unsere Ortschaften und über die Staatsstraße wälzen“, betont Rabensteiner. Die Süd-Tiroler Freiheit fordert deshalb ein besser koordiniertes Baustellenmanagement auf der A22 und eine wirksame Regelung des Abfahrverbots bei Stau.

Hannes Rabensteiner, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit

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