Schwerpunkt der Gemeinderatssitzung in Eppan am 22. Oktober 2026 stellte zweifelsohne die Aufstockung der bereits vorhandenen Videokameras im Gemeindegebiet dar. In der Amtsperiode 2015–2020 wurden auf Bezirksebene die ersten Videoüberwachungskameras an allen Dorf-Ein- und Ausfahrten installiert, die ihrerseits zur Aufklärung von Straftaten beigetragen haben. Eine Interpellation der Ratsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit zum Thema wurde am 30. März 2026 von Bürgermeister Lorenz Ebner (SVP) sehr detailliert beantwortet.
Die Sicherheit ist eines der wesentlichen Bedürfnisse der Bürger. Die Ratsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit spricht sich ohne Wenn und Aber für maximale Sicherheit der Bürger aus, lehnt aber eine flächendeckende Videoüberwachung ab. In der Gemeinde Eppan zusätzlich zehn Kameras zu integrieren, ist nicht nachvollziehbar und ähnelt „chinesischen Verhältnissen“.
Gemeinderat Walter Oberhauser ist davon überzeugt, dass die Erhöhung der Anzahl der Überwachungskameras kein Allheilmittel darstellt, sondern wirksamere Gesetze und härtere Strafen für Kriminelle eher eine abschreckende Wirkung zeigen würden.
Walter Oberhauser, Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit in Eppan



