Die Süd-Tiroler Freiheit sieht sich in ihrer Kritik an Landesrätin Rosmarie Pamers Wohnungsprojekt für Flüchtlingsfamilien bestätigt. Das umstrittene „Experiment“ der Gratis-Wohnungen für sogenannte „Flüchtlinge“ erreicht in Pfalzen seinen nächsten traurigen Höhepunkt: Eine fünfköpfige Familie aus Togo lehnt eine frisch sanierte, rund 90 Quadratmeter große Wohnung ab, weil sie ihren Platzbedarf nicht erfülle. Die Gemeinde hat daraufhin den Mietvertrag aufgelöst. Für die Süd-Tiroler Freiheit ist dieser Vorfall ein politisches Armutszeugnis für Landesrätin Pamer.
Bereits seit Monaten versucht die Landesregierung, im Rahmen von Pamers „Integrationsprojekt“, Wohnungen für sogenannte Flüchtlingsfamilien in Süd-Tirols Gemeinden bereitzustellen. Bislang mit überschaubarem Erfolg. Die Kosten für das Projekt werden vom Steuerzahler getragen. Die Süd-Tiroler Freiheit hat dieses Projekt von Anfang an kritisiert und auf die Situation jener einheimischen Familien hingewiesen, die sich trotz harter Arbeit beider Elternteile kaum noch eine Wohnung leisten können.
„Jetzt schlägt es dem Fass endgültig den Boden aus!“, kritisiert der Landtagsabgeordnete Sven Knoll. „In Pfalzen, einer begehrten Wohngemeinde im Pustertal, wäre so manche einheimische Familie überglücklich, eine frisch sanierte 90-Quadratmeter-Wohnung beziehen zu können. Doch einer fünfköpfigen Flüchtlingsfamilie ist das offenbar nicht genug, sie wollte acht Schlafplätze haben, denn drei weitere Angehörige aus Afrika kämen ja bald noch dazu. Diese Situation ist bezeichnend für die Politik der Landesregierung in Süd-Tirol. Unser Land und unser Sozialsystem werden zur Melkkuh für Wirtschaftsflüchtlinge und Menschen, die dieses System bewusst ausnutzen. Und wenn sich diesbezüglich nicht rasch etwas ändert, locken wir weiterhin Tausende „Flüchtlinge“ jährlich nach Süd-Tirol, die auch am Kuchen mitnaschen wollen.“
Viele einheimische Familien müssen auf engstem Raum leben, weil sie sich keine größere Wohnung leisten könnten. Andere warten jahrelang auf eine WOBI-Wohnung oder verdienen als berufstätige Eltern gerade so viel, dass sie keinen Anspruch auf öffentliche Unterstützung haben. „Frau Pamer, fragen Sie doch einmal eine fünfköpfige Süd-Tiroler Familie, ob sie eine öffentlich geförderte Wohnung in Pfalzen beziehen möchte! Sie werden sich vor Interessenten kaum retten können! Während unsere Familien jeden Euro zweimal umdrehen müssen, werden mit Steuergeld Wohnungen angemietet, die dann nicht einmal angenommen werden. Diese Diskriminierung und Benachteiligung der einheimischen Bevölkerung muss endlich ein Ende haben! Die Süd-Tiroler Freiheit schlägt vor, die nun frei gewordene Wohnung zu den gleich günstigen Konditionen einer einheimischen Familie zur Verfügung zu stellen.“
Die Süd-Tiroler Freiheit fordert zudem eine sofortige Beendigung dieses „Projektes“ und eine Offenlegung der bislang entstandenen Kosten. Wie viele weitere „Flüchtlinge“ warten denn bereits in den Hotels in Bozen auf ihre Wohnungen? Wann und wo werden sie alle künftig untergebracht werden?
„Süd-Tirol braucht eine Wohnbaupolitik, die den Menschen im Land tatsächlich hilft. Wer öffentliche Unterstützung erhält, muss zumutbare Angebote akzeptieren, Integrationsbereitschaft zeigen und Eigenverantwortung übernehmen. Die Landesregierung muss endlich dafür sorgen, dass öffentliche Mittel sinnvoll eingesetzt werden und den einheimischen wohnungssuchenden Familien Vorrang gegeben wird, damit sie nicht wie bisher auf der Strecke bleiben!“ schließt Sven Knoll.
Der Familie aus Togo rät der Abgeordnete Sven Knoll „to go“ und zwar zurück nach Afrika, dort ist Platz genug!
Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit


