7.200 Mitglieder, eine starke Gemeinschaft und ein klares Ziel: die Zukunft Süd-Tirols selbst bestimmen! Bei der 19. Landesversammlung der Süd-Tiroler Freiheit stand eines im Mittelpunkt: Unsere Heimat, unsere Sprache und unsere Rechte sind nicht verhandelbar! Mit klaren Forderungen, starken Botschaften und einer einstimmig verabschiedeten Resolution setzen wir ein Zeichen für die Selbstbestimmung und den Schutz unserer Volksgruppe.
Als Gastredner konnte die Süd-Tiroler Freiheit den österreichischen Nationalratsabgeordneten und Süd-Tirol-Sprecher der FPÖ, Christofer Ranzmaier, gewinnen. „Danke, dass ihr jenseits der Unrechtsgrenze die Fahne Tirols hochhaltet“, rief Ranzmaier den Anwesenden zu.
Die Unrechtsgrenze trenne zwar das Land, nicht aber seine Kultur, Geschichte und Identität. Umso wichtiger sei Österreichs Schutzmachtfunktion. „Doch die österreichische Bundesregierung wird diesem Auftrag nicht gerecht. Statt Süd-Tirols Rechte zu verteidigen, schaut sie tatenlos zu und plappert nach, was die SVP vorgibt“, zeigte Ranzmaier auf. Als Beispiele nannte er die Autonomiereform, die auf Kosten von Minderheitenrechten gehe, und die Zerschneidung des Senatswahlkreises Bozen-Unterland. Österreich müsse solche Eingriffe kritisch prüfen, statt sie einfach hinzunehmen.
Besonders kritisierte Ranzmaier, dass die Bundesregierung den jahrzehntelang bestehenden Süd-Tirol-Unterausschuss im Nationalrat nicht mehr einsetze. „Das ist ein Armutszeugnis!“ Süd-Tirol sei für Österreich eine geschichtliche Verpflichtung: „Für eine FPÖ-Regierung werden Süd-Tirol-Themen wie die doppelte Staatsbürgerschaft oder die Schutzmachtfunktion wieder ganz oben auf der Agenda stehen“, betonte Ranzmaier.
Hier kannst du die Rede von Christofer Ranzmaier ansehen. Schau rein!



