Der jüngste Vorfall rund um das umstrittene Integrationsprojekt von Landesrätin Rosmarie Pamer in Pfalzen sorgt auch im Pustertal für massive Empörung. Dass eine fünfköpfige Flüchtlingsfamilie eine frisch sanierte, 90 Quadratmeter große Wohnung als „zu klein“ ablehnt, schlägt dem Fass endgültig den Boden aus. Für den Bezirksausschuss Pustertal der Süd-Tiroler Freiheit ist klar: Es ist höchste Zeit, dass sich grundlegend etwas ändert und endlich überparteilich gegen die grassierende Wohnungsnot im Bezirk vorgegangen wird.
Der Bezirksausschuss Pustertal schließt sich der scharfen Kritik des Landtagsabgeordneten Sven Knoll vollkommen an. Während einheimische Familien, junge Paare und Alleinerziehende im Pustertal aufgrund der explodierenden Miet- und Lebenshaltungskosten jeden Euro zweimal umdrehen müssen und oft auf engstem Raum leben, werden mit Steuergeldern Wohnungen angemietet, die von vermeintlich Schutzsuchenden hochmütig abgelehnt werden. Diese eklatante Benachteiligung der eigenen Bevölkerung muss sofort gestoppt werden. Die frei gewordene Wohnung in Pfalzen muss umgehend zu denselben günstigen Konditionen an eine einheimische Familie vergeben werden.
Vermieterschutz und Steuererleichterungen statt bürokratischer Experimente
Um die Wohnungsnot im Pustertal langfristig und effektiv zu bekämpfen, greift der Bezirksausschuss die Kernprobleme des lokalen Wohnungsmarktes auf. Der enorme Leerstand im Bezirk zeigt, dass das Vertrauen der privaten Vermieter tief erschüttert ist.
Der Bezirksausschuss Pustertal fordert daher konkrete, zukunftsweisende Maßnahmen:
- Echter Vermieterschutz bei Mietausfall: Es reicht nicht aus, Vermietern in Pilotprojekten lediglich bei der Mietersuche zu helfen. Um den Leerstand zu mobilisieren, braucht es eine staatliche oder landesweite Garantie: einen handfesten Vermieterschutz von bis zu 25.000 Euro pro Wohnung bei Ausfall der Mietzahlungen oder Vandalismusschäden. Nur so bekommen Einheimische wieder den Mut, ihre Immobilien auf dem freien Markt anzubieten.
- Steuervergünstigungen durch Einheimischen-Bonus: Vermieter, die ihre Wohnungen langfristig und zu fairen Preisen an einheimische Familien und Arbeitnehmer vermieten, müssen massiv steuerlich entlastet werden.
Überparteilicher Schulterschluss gegen die Wohnungsnot
Die Wohnungsnot im Pustertal betrifft uns alle und darf nicht länger parteipolitisch ausgesessen werden. Es braucht jetzt einen überparteilichen Kraftakt im gesamten Land und in den Gemeinden des Pustertals, um bezahlbaren Wohnraum für unsere Bürger zu sichern, anstatt das Sozialsystem als Melkkuh für Wirtschaftsflüchtlinge preiszugeben.
Unsere einheimischen Familien dürfen bei der Wohnungsvergabe nicht länger auf der Strecke bleiben!
Der Bezirksausschuss Pustertal der Süd-Tiroler Freiheit





