Reinhild Campidell

Landtagskandidatin, Hotelfachfrau, Mitarbeiterin der Lebenshilfe Südtirol

5. November 1979

Kaltern

Ich setze mich ein für
den Erhalt unserer Tiroler Tradition und Kultur
ein familienfreundliches Südtirol
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Soziale Gerechtigkeit

Weil mir Südtirol am Herzen liegt!

REINHILD CAMPIDELL

POLITISCHELAUFBAHN

  • Ich bin seit meinem 14. Lebensjahr politisch aktiv.
  • Von 2000 bis 2015 war ich Gemeinderätin in Meran.

INTERVIEW

Warum kandidieren Sie?
Ich habe mich schon immer für Politik interessiert. Als Enkelin von Jörg und Nichte von Eva Klotz wurde mir das vermutlich in die Wiege gelegt. Ich konnte schon als Jugendliche nicht verstehen, warum viele schimpfen, nicht jedoch willens sind, selbst etwas für die Heimat zu tun! Deshalb bin ich seit meinem 14. Lebensjahr aktiv, sei es auf Gemeinde- als auch auf Landesebene.
Sie waren 15 Jahre lang Gemeinderätin in Meran. Hat Ihnen das Spaß gemacht oder war es nicht manchmal auch mühsam?
Nun ja, beides würde ich sagen. Es geht nicht immer alles so schnell, wie man es sich wünschen würde. Das habe ich anfangs leider schnell feststellen müssen. Ich habe aber gelernt, dass man auch mit vielen kleinen Schritten ans Ziel kommen kann. Durch Ausdauer und Beharrlichkeit konnte ich so manche meiner Anliegen durchsetzen.
Sie haben vier Kinder – wie möchten Sie im Falle einer Wahl in den Landtag alles unter einen Hut bringen?
Das wäre eine Herausforderung, der ich mich gerne stellen würde. Denn gerade weil ich berufstätig bin und gleichzeitig vier Kinder habe, kann ich neue Blickwinkel aufzeigen! Südtirol muss familienfreundlicher werden, wenn wir möchten, dass wieder mehr (Süd-)Tirolerinnen und Tiroler zur Welt kommen. Kinder dürfen kein Luxus sein! Im Gegenteil, sie sind unsere Zukunft, in die wir investieren müssen.
Alles unter einen Hut zu bringen ist aber auch nur deshalb möglich, weil mein Mann und ich uns die Arbeit im Haushalt und mit den Kindern teilen.
Sie waren auch lange Zeit Marketenderin…
Und das fehlt mir sehr! Ich war lange Jahre bei der Schützenkompanie Meran Stadt, was mir wirklich großen Spaß gemacht hat. Besonders der Zusammenhalt und die Kameradschaft sind mir in guter Erinnerung geblieben. Aber meine Arbeit im Hotel war leider auf Dauer nicht vereinbar mit den Ausrückungen, die meist sonntags waren. Aber nach wie vor fühle ich mich dem Schützenwesen sehr nahe.
In Ihrer Wahlwerbung steht, Sie setzen sich für ein sozialeres Südtirol ein…
Stimmt, neben einer familienfreundlicheren Politik liegt mir besonders die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung am Herzen. Ich arbeite im Sozialbereich, und zwar im ersten und einzigen barrierefreien Hotel Südtirols in Oberplanitzing. Es ist aber nicht nur für Gäste mit Beeinträchtigung zugänglich, sondern außerdem ein Inklusionsbetrieb, in dem gar einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Beeinträchtigung haben. Die Zusammenarbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung macht mir großen Spaß und der tägliche Umgang mit ihnen zeigt mir, dass Inklusion funktioniert und eine Bereicherung ist. Jeder Mensch hat seine Fähigkeiten. Man muss sie nur herausfinden und dann richtig einsetzen!

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